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2 0 Sonntag, 16. März 2014 16:54 PetraB fragt
Q Eine entscheidende Frage von meiner knapp 10-jährigen Tochter: Wie viel Footprint spart man ein, wenn man Recycling-Klopapier verwendet? Wie viel wenn man 2lagiges statt 3lagigem verwendet?
A

Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten!

Genauere Erkenntnisse sind  nur bei einer detaillierten Untersuchung des jeweiligen Papiers zu erwarten.

Prinzipiell gilt aber, dass Papier einen recht großen Fußabdruck hat (braucht viel Naturfläche);  Recyclingpapier entsprechend weniger und so ermöglicht es  beim ökologischen Fußabdruck etwa 50-70% Reduktion.

Daraus ergibt sich, dass es in jedem Fall besser ist, Recycling-Klopapier zu verwenden. 2-lagiges oder 3-lagiges Papier ändert im Grunde an der Menge des verwendeten Papiers kaum etwas (2 Blätter 3-lagig sollten den gleichen Komfort haben wie 3 Blätter 2-lagig!)

Bei CO2 und bei Schadstoffen im Abwasser (de-inking - entfärben und erneute Bleiche) kann Recyclingpapier allerdings sogar mehr Emissionen verursachen. Also nicht das weißeste Papier verwenden.

Außerdem kann es nicht nur Recyclingpapier geben, denn man kann nicht ewig wiederverwerten. Spätestens beim Klopapier ist Schluss!  Frischpapier macht also auch Sinn, um den Kreislauf zu befüllen! Aber nicht beim Klopapier!

0 0 Montag, 10. März 2014 13:40 Gerhard fragt
Q Ist es sinnvoll, aus sozialer, ökologischer sowie entwicklungspolitischer Sicht wenn unsere EZA – Förderorganisation - die ADA, an Lebensmittelkonzerne wie Unilever, Hofer, Agrana , Tchibo, und Andere, Förderungen ab EURO 200.000.- vergibt. Diese Firmen erzeugen dann Lebensmittel in Ländern wo es nachweislich Hunger gibt. Die Produkte werden aber exportiert. In unsere Breitengrade, um unserer Bevölkerung noch mehr oder billigeren Konsum zu ermöglichen. Wer hilft mir den FOOTPRINT zu errechnen.
7 1 Donnerstag, 6. März 2014 20:56 Anonym fragt
Q Was ist aus sozialer und ökologischer Sicht sinnvoller: 1. sich Prüfungsunterlagen, Skripten, Bücher etc. auszudrucken bzw. zu kaufen oder 2. die Anschaffung eines Tablets und weniger zu drucken?Wenn man alle Schritte bei der Produktion/Herstellung (Arbeitsverhältnisse...), während der Benützung (hier z.B. Aukkuladen etc) und nach der Benützung (Recycling) betrachtet.
1 0 Donnerstag, 6. März 2014 20:45 Anonym fragt
Q Was verursacht weniger Treibhausgas Emissionen: 1. sich im Winter importiertes Obst zu kaufen 2. sich im Winter an sich einheimische Obstsorten zu kaufen, die allerdings aufgrund der kalten Jahreszeit eine besondere Lagerung erfordern
2 0 Donnerstag, 6. März 2014 12:27 theres_r fragt
Q ist der footprint eine rein ökologische maßzahl, oder fließen auch soziale aspekte der nachhaltigkeit ein?
0 0 Donnerstag, 6. März 2014 12:26 theres_r fragt
Q direktvermarktung versus supermarkt: wenn man all' die qualitätsaspekte wie nähe zu den produzentInnen etc. ausblendet, liegt die vermutung nahe, dass größere fooprints entstehen, wenn viele menschen zu den lebensmitteln statt viele lebensmitteln zu den menschen fahren. kann man das beziffern?
2 0 Donnerstag, 6. März 2014 12:24 theres_r fragt
Q wie schaut's mit der ökobilanz von mehrweg-milch-glasflaschen im vergleich zu verbundkarton-packerln aus?
0 0 Mittwoch, 5. März 2014 18:31 fpjack fragt
Q Was hat weniger ökologischen Fußabdruck pro Festmeter? Tropenholz oder Holz unserer Lokalität in Mitteleuropa (ohne Transport, bei gleicher CO2-Speicherkapazität pro Festmeter und gleicher sonstiger Behandlung bei der Schlägerung)
A

Höchst spannende Frage! Mir sind keinen verlässlichen Untersuchungen bekannt.

Hier eine Abschätzung als Beispiel für die Komplexität. Unter Ausblendung des Aufwandes der Holzbringung  geht in erster Instanz der Wert für den Zuwachs  pro Hektar und Jahr in die Berechnung ein.  Dieser ist in den Tropen durch die höhere Zahl der Sonnenstunden i.d.R. deutlich größer, Bäume wachsen schneller und werden insgesamt größer.  Dies würde den Footprint von Tropenholz rechnerisch geringer erscheinen lassen.

Aber, Holznutzung in den Tropen zieht noch ganz andere Probleme nach sich.  Das beginnt bei der Ineffizienz der Verarbeitung vor Ort und reicht bis zu den Auswirkungen auf die Biodiversität.

Für die üblichen Holz-Plantagen werden meist Urwälder gerodet.  Oft kommt es nach der Holznutzung überhaupt zu Rodungen, weil Wiederbepflanzungen nicht lohnen.  Die Folgen der geänderten Landverwendung  sind beträchtlich. Die damit verbundenen Emissionen  an Treibhausgasen können mit dem Ökologischen Fußabdruck erfasst werden, der Verlust der Biodiversität aber nicht …. Umgekehrt könnten verödete Landstriche  tatsächlich wiederbewaldet werden - etwa in Kompensationsprojekten - und sogar neuen Lebensraum schaffen. Dieses Holz wäre dann - freilich erst in vielen Jahrzehnten - durchaus positiver zu bewerten. 

0 0 Mittwoch, 5. März 2014 18:16 fpjack fragt
Q Zusatzfrage zur Sochi-Winterfrage: Wie steigt denn der Eislaufplatz im Vergleich mit der Skipiste aus? (Annahme: Eislaufen künstlich, Skipiste durchwegs natürlicher Schnee und durchschnittliche Pisten-Präparierung; Vernachlässigung der Anreise; bei gleicher Lokalität)
1 0 Mittwoch, 5. März 2014 15:38 Michael Wohlfahrt fragt
Q Was hinterlässt einen größeren Footprint? Ein Regal vom Tischler machen lassen, oder ein Regal beim IKEA kaufen?
1 0 Mittwoch, 5. März 2014 14:44 Anonym fragt
Q Veganer Käse vs. Echter Käse. Wiewieviel Treibhausgasemission wird bei der klimafreundlicheren Variante eingespart?
0 0 Dienstag, 4. März 2014 21:29 Anonym fragt
Q Wir müssen 5000 farbig bedruckte Postkarten wegen Fehldruck wegwerfen. Wie hoch ist die Klimabelastung?
6 0 Montag, 3. März 2014 15:24 chaval fragt
Q Ist es eigentlich das ganze Jahr über besser, österreichisches Gemüse zu kaufen?
4 0 Montag, 3. März 2014 00:36 willi fragt
Q Beim CO2-Footprint von asaisonalem Obst und Gemüse (Beispiel Tomaten im Winter) schneiden ja meistens die mitteleuropäischen Gewächshausprodukte deutlich schlechter ab, als z.B. Tomaten aus Spanien. Wie sehen im Vergleich zu beidem Konserven aus, z.B. Tomatenpolpa im Einweg-Glas, in der Dose oder im Tetrapack?
1 0 Donnerstag, 27. Februar 2014 08:28 grünewiese fragt
Q Ist es besser, über die Nacht die Heizung abzustellen, die Temperatur zu senken, oder den Temperaturregler zu belassen?
2 0 Donnerstag, 27. Februar 2014 08:24 grünewiese fragt
Q Was hat den kleineren Fußabdruck? Wenn ich den Motor eines Autos (Diesel) an der Ampel abstelle, oder wenn ich ihn laufen lasse?
A

Motor unbedingt immer abschalten! Es wird natürlich Footprint eingespart - je nach Dauer des Stillstands mehr oder weniger. Die Verbesserung ist aber auch in den Luftschadstoffen enorm, da bei niedrigen Leerlauf-Verbrennungstemperaturen die Abgasnachbehandlung nur schlecht funktioniert.

Moderne Autos mit „Start-Stop“ Technologie haben dazu sogar eine automatische Motorabschaltung im Leerlauf. Der Starter-Motor dieser Fahrzeuge ist stärker und besser auf diese Beanspruchung ausgelegt und somit auch für die Anwendung in der Stadt geeignet. Das fahren mit dem Auto ist bis auf wenige Ausnahmen in der Stadt jedoch entbehrlich, somit das Verbesserungspotential bei sinnvoller Anwendung von Autos eher gering. Am Land gibt es ja bekanntlich wenige Ampeln und die Fahrzeuge der Zukunft sind überweigend elektrisch!

1 0 Mittwoch, 26. Februar 2014 19:21 PetraB fragt
Q Und jetzt die Sochi-Winterfrage: Wie steigt denn der Eislaufplatz im Vergleich mit der Skipiste aus? (Annahme: beides künstlich: Kunsteis, Kunstschnee; Vernachlässigung der Anreise)
2 0 Mittwoch, 26. Februar 2014 18:45 PetraB fragt
Q Was ist besser? Wenn ich drei Stockwerke zu Fuß gehe (und dabei das Licht im Stiegenhaus brennt) oder wenn ich mit dem Lift hochfahre?
4 1 Mittwoch, 19. Februar 2014 18:49 Marie-Therese fragt
Q Hat ein Sojawürstchen oder ein Tofu einen größeren Fußabdruck?
0 0 Mittwoch, 19. Februar 2014 18:44 Jogipekny fragt
Q Kann man mit einer MIcrowelle den Footprint seines Essen reduzieren?