2 0 Mittwoch, 9. April 2014 10:59 StefanSchweinschwaller fragt
Q Mozart auf youtube im Streaming hören... stattdessen mit mp3youtube-downloader runterladen und das nächste Mal lokal vom PC hören?
A

Interessante Frage:  aber im Moment praktisch unbeantwortbar.

Der Großteil des Footprints am PC entsteht am Endgerät. (siehe Antwort auf die Frage zur gemeinsamen Stand-PC Nutzung mit der Freundin).

Unter der Annahme, dass das Mozart-Stück am gleichen Endgerät gehört wird, würde theoretisch der Verbrauch vom Modem und der Serverfarmen wegfallen.  Doch wer dreht sein  Modem schon ab, wenn er lokale mp3s hört?   Und das „Internet“ wird deshalb wohl auch nicht runtergefahren, …

In der aktuellen Welt haben wir allein diesbezüglich zwei viel wichtigere Dinge zu beachten:

1.) Was immer  Modems (und moderne Laptops/Tabs) an Stromverbrauch im Haushalt verursachen, lässt sich allein mit der richtigen Befüllung der Waschmaschine wettmachen…

Hier gibt es also ganz andere Prioritäten für das Individuum (einzige Ausnahme sind vielleicht Hochleistungs-Gaming-PCs, die echte Elektro-Öfen sein können).

2.) Was den Aufwand des „Internets“ betrifft, so ist auch dort systemischer Handlungsbedarf gegeben. Etwa 90% aller Daten-Transfers im Jahr 2008 waren wertlos oder unerwünscht (SPAM und „Überwachung“). 

Allein das Verschicken, Senden und Abfangen von SPAM  bringt enormen Aufwand (kostet auch Ressourcen)!  Hier liegt bis auf weiteres jedenfalls viel größeres  Einsparpotenzial als beim Unterschied zwischen  download und  streaming vor. Bei Letzterem werden wir noch lange Zeit wissenschaftlich nicht im Stande sein, den Unterschied korrekt zu messen.  Die Gründe dafür würden allerdings diesen Rahmen sprengen.

0 0 Montag, 26. Mai 2014 09:24 Anonym fragt
Q Vieles steigert unsere Lebensqualität: Was hat dabei einen kleineren Footprint: lautere gute Musik oder tägliche Rückenmassagen?